XingWuDao BaGuaZhang

 

 

 

 

 

Ba Gua in München – Tai Ji in München – Qi Gong in München

Tai Ji Quan Jing

Zhang San Feng zugeschrieben (mgl 1279 -1386)

 

In Bewegung sollte der gesamte Körper leicht und beweglich sein, alle seine Teile wie auf einem Faden aufgezogen. Das Qi sollte geweckt sein, das Shen (der Geist) im Innern gesammelt. Die Stellungen sollten ohne Fehl sein, ohne Lücken oder Abweichungen von der korrekten Ausrichtung; in Bewegung sollte die Form nicht ihren inneren Zusammenhalt verlieren.

 

Das Jing (die innere Kraft) sollte in den Füßen verwurzelt, durch die Beine entwickelt, durch das Zentrum (die Körpermitte, Taille, unteres Dan Tien) kontrolliert und durch die Finger manifestiert werden.

 

Wenn korrektes timing und die korrekte Position nicht erreicht sind, wird der Körper aus der Ordnung geraten und sich nicht als integriertes Ganzes bewegen. Die Korrektur dieses Makels muß in den Beinen und dem Zentrum gesucht werden.

 

Das Prinzip des Einrichtens der Beine und des Zentrums gilt für Bewegung in alle Richtungen, aufwärts oder abwärts, vorrückend oder zurückweichend, nach rechts oder links.

 

Alle Bewegungen werden durch I (geistige Ausrichtung) initialisiert, nicht durch äußere form.

 

Wenn es ein oben gibt, gibt es auch ein Unten. Beim vorrücken, beachte das Zurückweichen. Bei einem linken Schlag, halte die Aufmerksamkeit nach rechts gerichtet. Wenn der Geist sich nach oben bewegen will, muß er seine Absicht zugleich nach unten richten.

 

Zwischen den Kräften von Ziehen und Schieben zu wechseln, durchtrennt die Wurzel eines Gegners, so daß er schnell und gewiß besiegt werden kann.

 

Insubstantiell (leer, Yin) und substantiell (solide oder voll, Yang) sollten klar unterschieden werden. Wo immer Leerheit weilt, sollte auch Fülle wohnen. Wo immer Weichheit weilt, sollte auch Festigkeit wohnen. Jeder Ort hat sowohl Leer als auch Fülle, sowohl Weichheit, als auch Festigkeit.

 

Der gesamte Körper sollte durch alle Gelenke ohne den geringsten Bruch verbunden und vernetzt sein.

 

Peng, Lu, Ji, An, Zai, Lie, Zhou und Kao entsprechen den Acht Trigrammen. Die ersten vier den kardinalen Richtungen: Qian (Süden, Himmel), Kun (Norden, Erde), Kan (West, Wasser), Li (Osten, Feuer). Die zweiten vier entsprechen den vier Ecken oder Diagonalen: Xun (Südosten, Wind), Zhen (Nordosten, Donner), Dui (Südosten, See, Wolken, Feuchtigkeit), Gen (Nordwesten, Berg).

 

Vorrücken (Jin), Zurückweichen (Dui), nach links wenden (Gu), nach rechts wenden (Ban), zentrales Gleichgewicht (Zhong Ding) entsprechen den fünf Elementen: Metall, Holz, Wasser, Feuer und Erde.

 

Alle zusammen werden die 13 Stellungen genannt.