XingWuDao BaGuaZhang

 

 

 

 

 

 

Ba Gua in München – Tai Ji in München – Qi Gong in München

 

BaGuaZhang

 

BaGuaZhang - Charakteristiken

BaGuaZhang ist ganzheitliche Bewegungs-und Haltungsschule, Workout & Selbst-verteidigung (speziell auch für Frauen!)

Wiederaufbau & Stärkung der Lebenskraft (Jing), Atemregulation, YinYang Energie-ausgleich, bewirkt Tiefenentspannung, Selbstheilung, Inneren Frieden, Balance & Harmonie & fördert Selbstvertrauen, Entscheidungskraft & Selbstausdruck. BaGuaZhang ist ein Weg zur Entwicklung des eigenen unendlichen Potentials & letztendlich zur eigenen Selbstverwirklichung.

BaGuaZhang beinhaltet Qi Gong, die Prinzipien und Wirkungen von TaiJi besticht aber zusätzlich durch vielfältigere, wunderschöne, anmutig fließende, fortwährend sich drehende, spiralige und überraschend die Richtung ändernde Bewegungen voller Kraft, Ausdruck und Effizienz.

Es kann sowohl langsam und meditativ, als auch wirbelnd und explosiv ausgeführt werden und ist daher prädestiniert, von Frau und Mann, Alt und Jung und für jeden Bedarf geübt zu werden.

 

BaGuaZhang – Die Offene Hand der Acht Himmelszeichen

BaGua bedeutet etwa acht Orakelzeichen oder Himmelszeichen und bezieht sich auf die acht Trigramme des Yi Ching, des uralten Klassikers der Wandlungen in dessen 64 Hexagrammen nach alter Überlieferung die ganze Welt ihre Darstellung findet.

Zhang ist die offene Hand oder die Handfläche. BaGuaZhang ist also in etwa die offenen Hände oder die Offene Hand der Acht Himmelszeichen – Himmel, Erde, Sonne, Mond, Donner, See, Berg und Wind.

Während diese im TaiJIQuan auch eine gewisse Rolle spielen, dort aber der dauernde Wechsel von Yin und Yang stärker betont wird. Ist es im BaGua fast umgekehrt. Der Wechsel von Yin und Yang spielt natürlich auch hier eine Rolle. Denn dieser ist universelle Realität. Und der ewige Fluß der Bewegung fließt immer zwischen den Polen von Fülle und Leere, Anspannung und Entspannung, Ladung und Entladung.

Dazu ist BaGuaZhang aber fast vollständig um die acht herum konstruiert. Zwar mag das nicht immer so gewesen sein. Zunächst nannte der historische Begründer DongHaiChuan sein Kind schlicht ZhuanZhang (drehende oder wendende Hände). Heute aber ist die Acht fast überall prädominant:

Acht Richtungen, Acht Kreisschritte, Acht grundsätzliche Handformen, Acht Kicktechniken, Acht Handwechsel, Acht Körperbereiche, Acht Tierformen (allerdings 12 im Gao-Stil) etc,etc,etc.

BaGuaZhang ist dadurch vielleicht die systematischste aller Inneren Künste.

 

BaGuaZhang-Schwester von TaiJiQuan-Königin der Inneren Künste

BaGuaZhang wird als Schwester von TaiJiQuan oder zuweilen gar als Königin der inneren Künste bezeichnet, was andeutet, daß eher der weibliche Aspekt betont wird. Auf jeden Fall scheint es, daß BaGuaZhang ursprüngliche für eher kleinere, leichtere Menschen geschaffen wurde. Die Bewegungen sind selten geradlinig, sondern folgen Kurven, Kreisen, Schlangenlinien und Spiralen, sind ausweichend, umgehend, verwirrend und überraschend.

Die Bewegungen sind anmutig und wunderschön anzuschauen!

Durch die nicht-lineare Grunddynamik ist BaGuaZhang daher eben auch für zartere Körper einsetzbar, die fehlende Körperkraft und Gewicht durch Geschwindigkeit, Wendigkeit, Flexibilität und das geschickte Einnehmen der besseren Position mehr als wettmachen können. Größere und Schwerere Menschen lernen hingegen durch BaGua ihre Grundschnelligkeit und Wendigkeit zu erhöhen.

Wegen der schnellen und überraschenden Fußarbeit, den schnellen Richtungswechseln und der Unberechenbarkeit der Kunst wird BaGuaZhang eben auch mit der Energie des Sturms oder Wirbelwinds verglichen.

Der Fokus ist immer auf dauernder Bewegung. Selbst, wenn wir meditativ, sanft und fließend üben, hören die Bewegungen nie auf, sondern fließen beständig ineinander. Man dreht sich, greift an, dreht sich weiter, kreist, wirbelt, spiralt weiter und weiter. Die Philosophie dabei ist, daß man nie da ist, wo der Gegner einen vermutet oder erwartet.

Und in der Tat: Wenn jemand schon etwas überhaupt jemals von BaGuaZhang gesehen oder gehört hat, dann ist es die Praxis des Kreislaufens, welche in der Tat das hervorstechendste Merkmal und einer der absoluten Schwerpunkte dieser Kunst ist. So werden nicht nur flinke Schritte, sondern auch Kicks, Timing, Balance und Struktur während des Wandelns um den Kreis geübt. Man entwickelt bewegliche Wurzeln.

Man gewinnt einen starken, flexiblen, blockadefreien Körper, authentische Sensibilität, eine fokussierten, unerschütterlichen Geist, sowie über allem das unverrückbare Bewußtsein seines eigenen Zentrums und seiner zentralen Natur,, welches unbestreitbar eines der unersetzlichsten Requisiten nicht nur einer jeden Kampfkunst, sondern eines jeden erleuchteten und erfüllten Lebens ist.